logo

Attraktive Renditen

Fragebogen
für „Master“

Sind Sie fit
für eine Franchise?

Wir helfen Ihnen
bei der Auswahl

Finanzierung ist
immer ein Thema

Unsere Angebote
für Ihre Zukunft

spacer

Start-Messe Nürnberg: Ein Flop!

Radikaler Neuanfang dringend geboten

Start-Messe Nürnberg 2012: Gute Expertengespräche, aber nur wenige Zuhörer (Foto: Franz-Josef Ebel)(fje) Start-Messen gibt es seit 1998. Sie sollen Gründern helfen, durch umfassende Information den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern. Seit Jahren ist jedoch die Zahl der Besucher rückläufig und die der Aussteller ebenfalls. Einen neuen Tiefpunkt erreichte die Veranstaltung am 6. und 7. Juli 2012 in Nürnberg: Gähnende Leere in der Frankenhalle, zu vielen Zeiten des Tages mehr Aussteller als Besucher und wichtige Adressen wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Arbeitsagentur sowie prominente Franchisegeber fehlen komplett.

Besucher und Aussteller scheinen übereinstimmend zu der Einschätzung gelangt zu sein, dass sich der Gang zur Start-Messe oder das Ausstellen nicht mehr lohnt. So wie sich die Start-Messe in Nürnberg präsentiert hat, kann das Urteil nur lauten: Sie ist inzwischen ein Flop!

Was sind die Ursachen?


Es gibt drei Hauptgründe:

  • Der boomende Arbeitsmarkt mit dem niedrigsten Arbeitslosenstand seit 20 Jahren;
  • Das tendenziell unternehmerfeindliche Klima in Deutschland mit immer mehr Regelungen und Einschränkungen auf allen Ebenen;
  • Ein überholtes Messekonzept, das sich in den letzten Jahren kaum gewandelt hat.


Die Aufzählung der Gründe ist natürlich nicht umfassend. Darauf kommt es aber auch nicht an. Die Start-Messe in ihrer heutigen Form ist wie der Euro in eine Abwärtsspirale geraten, die sich mit tradierten Konzepten nicht durchbrechen lässt. Wenn die Veranstaltung wieder an Fahrt gewinnen soll, dann muss sie Offline- mit Online-Konzepten verbinden. Auf der Messe wird zwar viel über Cross-Medialität gesprochen, selbst beherzigt der Veranstalter dies jedoch nicht.


Die Start-Messe muss einen radikalen Neuanfang wagen - am besten schon in Dortmund. Wenn sie das nicht tut, ist sie dem Untergang geweiht. Das wäre schade und für die Zukunft Deutschlands fatal. Auch wenn die Konjunktur heute noch einigermaßen gut läuft, kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitsplätze der Zukunft von Selbständigen, Unternehmern und Gründern geschaffen werden. Es wird sich noch bitter rächen, dass sich die Zahl der Neugründungen in Deutschland derzeit auf einem historischen Tief befindet.



Weitere Artikel in dieser Kategorie:

Franchise-Wirtschaft Wachstumsmotor

Franchise-Gründer erfolgreicher als Existenz-Gründer

DIHK: Guter Arbeitsmarkt dämpft Gründungsinteresse

Domino's Pizza mit neuem Logo

Handelsblatt über Leben nach der Karriere

linkedin
FJE-google+
Franz Josef Ebel
Member of  IFA